Florian, ein echter Freiburger

Meine Geschichte

Blickwinkel auf Freiburg

Familie

Geboren bin ich kurz vor Weihnachten, am 23.12.1977, im Hügelheimerweg 1 im Stadtteil Weingarten. Meine Mutter ist Erzieherin und baute damals den Waldorfkindergarten auf der Haid auf. Sie wuchs auf einem Bauernhof auf; dort verlebte ich glückliche Urlaube während meiner Kindheit und Jugend. Mein Vater war Mediziner und arbeitete bis zu seinem Tod als Assistenzarzt im Bruder-Klaus-Krankenhaus in Waldkirch. Im Jahr 1980 zogen wir auf die Haid, wo  meine Schwestern 1981 und 1986 zur Welt kamen.

 

Seit den 1990er Jahren bin ich mit meiner Frau zusammen. Sie ist promovierte psychologische Psychotherapeutin und mit einer Praxis selbständig. Während unseres Studiums wohnten wir in einer Altbauwohnung (Toilette auf dem Flur und Dusche in der Küche) in der Hummelstraße. 2007 zogen wir in den Stühlinger. Wir sind Eltern von zwei Jungs (15 und 12 Jahre) und leben seit 2016 im eigenen Haus in Freiburg St. Georgen. Der Familie zu Liebe ließ ich mein politisches Engagement ab 2009 ruhen. So konnte ich, ohne Nachmittags- und Abendtermine, viel Zeit mit meinen Kindern verbringen und begleitete sie beispielsweise zum PEKiP und Kinderturnen. Unsere Jungs waren bei den Klarakindern von Simone Disch, im St. Klara-Kindergarten bzw. St. Peter und Paul, besuchten die Schönberggrundschule und gehen aktuell aufs THG.

 

Auch wenn wir uns im Stühlinger sehr wohl fühlten, war unsere 70 Quadratmeterwohnung für vier Personen irgendwann zu klein. Wir hatten das Glück (ohne Eigenkapital) und fanden den Mut (Sanierungsbedürftigkeit Denkmalschutz, Wegerechte, Baulasten und bestehende Mietverträge) zum Kauf eines Grundstück in St. Georgen. Das sanierungsbedürftige Haus konnten wir innerhalb eines Jahres mit 80% Eigenleistung, viel Hilfe von Nachbarn und Unterstützung durch Freunde auf Vordermann bringen. Unseren Kindern ermöglichten wir auf diese Weise ihre eigenen Zimmer.

 

 

Kindergarten – Schule – Ausbildung – Qualifikationen

Vor dem Kindergarten besuchte ich eine privat organisierte Kindergruppe mit drei Mädchen. Anschließend war ich Kindergartenkind im Waldorfkindergarten auf der Haid. Von der ersten Klasse bis zum Abitur ging ich auf die Waldorfschule in der Wiehre. Das Abitur fand 1996/1997 in der Waldorfschule St. Georgen statt.

 

Da Wehrdienst für mich damals nicht infrage kam, leistete ich bis 1999 meinen Zivildienst im Haus der Jugend in der Uhlandstraße. Anschließend studierte ich Jura an der Albert-Ludwigs-Universität. Das erste Staatsexamen absolvierte ich 2004. Nach meinem Referendariat in Freiburg bestand ich das zweite Staatsexamen und bin seit 2006 selbständiger Rechtsanwalt.

 

Im Jahr 2012 erwarb ich noch einen Masterabschluss (LL.M.) an der Fernuni Hagen. Seit 2019 bin ich Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht. Meine Spezialgebiete sind das Vereinsrecht und das Gesellschaftsrecht. Außerdem bin ich deutschlandweit als Liquidator tätig.

 

 

Arbeit

Seit es mir erlaubt war, verdiente ich mein eigenes Geld. In den Schulferien arbeitete ich in einer Druckerei, einmal im Monat trug ich den Haslacher Boten aus. Während des Zivildiensts und des Studiums sorgte ich als Light Jockey in der Diskothek AGAR für das richtige Licht. Neben- und Aushilfsjobs hatte ich bei General Semiconductor, beim Haufe-Verlag, bei einem Landschafts- und Gartenbauer sowie einem Großhändler von Autoteilen.

 

Darüber hinaus bin ich schon immer nebenher selbständig. Zunächst mit einem Büroservice, später akquirierte ich Anzeigen für ein Jugendmagazin und beriet Unternehmen, sich gemeinnützig zu engagieren.

 

 

Engagement

Seit ich mich erinnern kann, interessierte ich mich für Politik. In der 10. Klasse hatte ich die Chance Klassensprecher zu werden und kümmerte mich auch in der Schülermitverwaltung um die Belange der Schule. 1996 kam ich zufällig in Kontakt mit anderen jungen Menschen, die die Idee für ein selbstverwaltetes Jugendzentrum in der alten Unterführung am Siegesdenkmal verfolgten. Wir gründeten den Verein JugendDenkMal e.V. und schafften es mit viel Engagement einen Pachtvertrag und Geld von der Stadt für die Umbauten zu erhalten. Des weiteren war ich 5 Jahre im Vorstand des Stadtjugendrings Freiburg, Vertreter im Jugendhilfeausschuss der Stadt Freiburg und beteiligte mich an der Planung eines Jugendrats.

 

1996 trat ich den GRÜNEN bei, da mich die intellektuelle Herangehensweise an die Politik und die Problemlösungsansätze der Partei überzeugten; 1999 wurde ich wegen meiner Kandidatur für Junges Freiburg ausgeschlossen. Die Liste Junges Freiburg gründete ich mit, da Menschen im Alter zwischen 18 und 35 Jahren damals nicht ausreichend im Gemeinderat vertreten waren. Zur Kommunalwahl 1999 traten wir erstmals an. 2002 rückte ich nach und blieb anschließend bis 2009 Mitglied im Gemeinderat.

 

Soweit das mit meinen familiären Pflichten vereinbar war, engagierte ich mich seit 2009 bei den Freien Wählern, war auf deren Kommunalwahllisten und einige Jahre im Vorstand.

 

Seit 2002 bin ich Mitglied bei den Wirtschaftsjunioren Freiburg; 2015 war ich deren Vorsitzender.

 

 

Freizeit

Eine Zeitlang habe ich in der Sportgruppe Weingarten Handball gespielt und viele Jahre Tischtennis bei Blau-Weiß-Freiburg Wiehre.

 

Sehr geprägt hat mich meine Zeit als Sopransänger bei den Freiburger Domsingknaben. Insbesondere die Reisen nach Rumänien, Ungarn sowie Italien und die Aufführung des War Requiem von Benjamin Britten sind mir im lebhaft Gedächtnis.

 

Zuhause bin ich Koch und Wäschebeauftragter meiner Familie. Liebend gerne gehe ich in mein Gym und mache lange, schnelle Läufe über den Schönberg.

Oberbürgermeisterwahl

GEMEINSAM FÜR FREIBURG — MIT FLORIAN BRAUNE!